09.10.2025

🌿 Green Claims Directive – Was Hotels und Restaurants jetzt wissen mĂŒssen

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🌿 Green Claims Directive – Was Hotels und Restaurants jetzt wissen mĂŒssen

Nachhaltigkeit ist mehr als ein Trend – sie wird zur Pflicht.
Mit der neuen Green Claims Directive (Richtlinie ĂŒber umweltbezogene Werbung) reagiert die EU auf ein wachsendes Problem: zu viele Unternehmen werben mit „grĂŒnen“ Versprechen, die sie nicht belegen können.
Was bedeutet das fĂŒr Gastronomie und Hotellerie – und worauf sollten Betriebe jetzt achten?

♻ Was ist die Green Claims Directive?

Die Green Claims Directive (GCD) ist eine EU-Richtlinie, die sicherstellen soll, dass Umweltversprechen wahr, ĂŒberprĂŒfbar und transparent sind.
Bisher konnten viele Unternehmen mit Begriffen wie „nachhaltig“, „klimaneutral“ oder „umweltfreundlich“ werben – oft ohne Beweise. Das Ă€ndert sich jetzt.

👉 Kernziel: Verbraucher:innen sollen klar erkennen, ob ein Produkt oder eine Dienstleistung wirklich nachhaltig ist.
👉 GĂŒltigkeit: Die Richtlinie tritt voraussichtlich ab 2026 in Kraft – Betriebe haben also jetzt Zeit, sich vorzubereiten.

🏹 Bedeutung fĂŒr Hotellerie & Gastronomie

Hotels und Restaurants werben zunehmend mit umweltbewussten Maßnahmen – von regionaler KĂŒche ĂŒber plastikfreie Zimmerausstattung bis zu Ökostrom.
Mit der GCD gilt kĂŒnftig: Wer Nachhaltigkeit verspricht, muss sie auch belegen.

Beispiele:

  • Wird ein Hotel als „CO₂-neutral“ bezeichnet, muss der Betrieb eine nachvollziehbare Bilanz vorlegen.

  • Eine „nachhaltige Speisekarte“ erfordert klare Angaben zur Herkunft, SaisonalitĂ€t oder Produktion der Lebensmittel.

  • Begriffe wie „umweltfreundlich“ oder „grĂŒn“ dĂŒrfen nur noch mit nachprĂŒfbaren Fakten genutzt werden.

đŸ§Ÿ Welche Nachweise werden verlangt?

Betriebe mĂŒssen kĂŒnftig nachweisen, wie sie zu ihrer Umweltbewertung kommen. Dazu gehören:

  • Zertifikate und Labels (z. B. EU-Ecolabel, FSC, PEFC, Blauer Engel)

  • CO₂-Berechnungen durch unabhĂ€ngige Stellen

  • Lebenszyklusanalysen (LCA) fĂŒr Produkte oder Dienstleistungen

  • Transparente Berichterstattung ĂŒber Energieverbrauch, Abfall, Lieferketten etc.

Diese Nachweise sollen öffentlich einsehbar sein – zum Beispiel ĂŒber QR-Codes oder Online-Dokumente.

đŸŒ± Chancen fĂŒr nachhaltige Betriebe

FĂŒr echte Nachhaltigkeitspioniere ist die Richtlinie eine große Chance:

  • GlaubwĂŒrdige Unternehmen werden sichtbarer und vertrauenswĂŒrdiger.

  • Nachhaltige Maßnahmen lohnen sich langfristig durch Kundentreue und Wettbewerbsvorteile.

  • Transparente Kommunikation stĂ€rkt das eigene Markenimage.

Gerade in der Gastronomie und Hotellerie kann ein klar belegtes Umweltversprechen zum entscheidenden Faktor werden – viele GĂ€ste achten heute mehr denn je auf nachhaltige Angebote.

 

💡 Rollenland-Tipp

Auch kleine Schritte zÀhlen!
Ob Recyclingpapier, FSC-zertifizierte Kassenrollen oder plastikfreie Verpackung – wer auf umweltfreundliche Materialien achtet, erfĂŒllt nicht nur die Anforderungen der Green Claims Directive, sondern zeigt auch echtes Verantwortungsbewusstsein.

👉 Rollenland unterstĂŒtzt Gastronomie und Hotellerie mit nachhaltigen Produkten wie:

  • FSCÂź-zertifizierten Thermorollen

  • umweltfreundlicher Verpackung

  • CO₂-kompensierten Versandlösungen

So wird Nachhaltigkeit nicht nur versprochen, sondern gelebt. 🌍

📅 Fazit

Die Green Claims Directive ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und GlaubwĂŒrdigkeit im Umweltmarketing.
FĂŒr die Gastronomie und Hotellerie heißt das: jetzt handeln, Daten sammeln, Maßnahmen dokumentieren – und echtes Engagement zeigen.

Denn wer ehrlich grĂŒn ist, braucht keine Angst vor Kontrolle zu haben. 🌿