Gesundheit
ISEGA-geprüfte Sicherheit
Unsere Produkte aus Thermopapier wurden vom ISEGA Prüfinstitut auf ihre Inhaltsstoffe hin untersucht. Das Ergebnis zeigt, dass von diesen Produkten keine gesundheitlichen Risiken oder Gefahren für die Anwender ausgehen.
- Orale Toxizität – Nicht giftig oder schädlich, LD50 > 2000 mg/kg
- Hautirritation - Tests haben gezeigt, das unsere Thermopapiere keine Hautirritationen hervorrufen
- Sensibilisierung – Sensibilisierungen oder Allergien, hervorgerufen durch unsere Thermopapiere, sind nicht zu erwarten
Alle unsere Thermopapier-Produkte halten die Schwermetall-Grenzwerte der EU-Verpackungsrichtlinie 94/62/EG ein (Blei, Cadmium, Quecksilber und Chrom VI zusammen unter 100 ppm).
Ausgeschlossene Schadstoffe
Wir garantieren, dass keine der nachfolgend genannten Substanzen in unseren Produkten vorkommen:
Blei (Pb), Quecksilber (Hg), Cadmium (Cd), Chrom (Cr VI), Polybromierte Biphenyle (PBB) und Polybromierte Diphenylether (PBDE).
Diese Schwermetalle und bromierten Flammschutzmittel stehen im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein und werden in vielen Industrieprodukten eingesetzt. Für Ihr Kassenpersonal und Ihre Kunden bedeutet der Verzicht darauf, dass beim täglichen Umgang mit den Bonrollen – etwa beim Abreißen, Einlegen oder Weiterreichen an der Kasse – keine dieser Substanzen in Kontakt mit der Haut kommen kann.
Rechtlicher Hintergrund zu Bisphenol-A (BPA)
Seit dem 2. Januar 2020 begrenzt die Verordnung (EU) 2016/2235 den Bisphenol-A-Gehalt in Thermopapier EU-weit auf maximal 0,02 Gewichtsprozent. Eine Stichprobe des BUND aus dem Jahr 2016 hatte zuvor in 14 von 19 getesteten Kassenbons, Fahrkarten und Kofferetiketten Bisphenol A oder das verwandte Bisphenol S nachgewiesen.
Phenolfrei und Blue4est® – ein Schritt weiter als gesetzlich gefordert
Die 0,02-Prozent-Grenze der EU-Verordnung gilt ausschließlich für Bisphenol-A. Sie schließt weder verwandte Bisphenol-Verbindungen (z. B. Bisphenol S) noch andere Farbentwickler auf phenolischer Basis aus. "BPA-frei" ist damit die gesetzliche Mindestanforderung, sagt aber allein noch nichts darüber aus, ob überhaupt ein Phenol-Farbentwickler zum Einsatz kommt.
Bei ROLLENLAND gehen wir bewusst über diese Mindestanforderung hinaus: Unsere phenolfreien Thermorollen verzichten vollständig auf Phenol-Farbentwickler und damit auch auf Bisphenol-Verbindungen jeder Art. Mit den Blue4est® Thermorollen von Koehler bieten wir zusätzlich eine ökologische Variante, deren Druckbild auch bei archivierender Lagerung über 35 Jahre lesbar bleibt.
Häufige Fragen zur Gesundheit von Thermopapier
Sind BPA-freie Kassenbons automatisch unbedenklich?
BPA-freie Thermorollen unterschreiten den gesetzlichen Grenzwert für Bisphenol-A. Ob dabei ein anderer Farbentwickler (z. B. Bisphenol S oder ein Phenol-Derivat) verwendet wird, ist damit nicht automatisch ausgeschlossen. Wer das sicher vermeiden möchte, sollte gezielt zu phenolfreiem Thermopapier greifen.
Was ist der Unterschied zwischen BPA-frei und phenolfrei?
BPA-frei bedeutet, dass der Bisphenol-A-Gehalt unter dem gesetzlichen Grenzwert von 0,02 Gewichtsprozent liegt. Phenolfrei bedeutet, dass gar kein Farbentwickler auf Phenol-Basis eingesetzt wird – das schließt Bisphenol A und verwandte Verbindungen wie Bisphenol S vollständig aus.
Woher weiß ich, ob meine Thermorolle geprüft ist?
Alle ROLLENLAND Thermopapier-Produkte sind vom ISEGA Prüfinstitut auf ihre Inhaltsstoffe untersucht (orale Toxizität, Hautirritation, Sensibilisierung) und halten die Schwermetall-Grenzwerte der EU-Verpackungsrichtlinie 94/62/EG ein.